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Die Behnken-Berger-Stiftung

Die Behnken-Berger-Stiftung ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts und geht zurück auf den deutschen Physiker Hermann Behnken (1889-1945) und seine Ehefrau Traute Behnken-Berger. Verwaltung und Vorstand der Stiftung obliegen der Commerzbank AG. Stiftungszweck ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des Strahlenschutzes mit dem besonderen Schwerpunkt der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Dabei umfassen die zu fördernden Maßnahmen insbesondere die Bereiche:

  • Schutz vor Umweltschäden aufgrund von Röntgenstrahlung und Radioaktivität     
  • Beseitigung von Strahlenschäden durch therapeutische Maßnahmen
  • Röntgenstrahlungstherapie und Diagnose von Strahlenschäden
  • Schutzmaßnahmen gegenüber Radioaktivität

Zur Verwirklichung des Stiftungszweckes werden jährlich Teile der Erträgnisse als Behnken-Berger-Preise an junge Nachwuchswissenschaftler(innen) verliehen, die auf den Gebieten der Stiftung nach Einschätzung des Kuratoriums hervorragende Leistungen erbracht haben.

Preisträger der Behnken-Berger-Preise 2017

Die Behnken-Berger-Preise 2017 gehen an

Dr. Thomas Tessonnier (Caen/FR) für seine Arbeit: "Treatment of low-grade meningiomas with protons and helium ions"

Dr. Mark Bangert (Heidelberg) für seine Arbeiten zur Open-Source Bestrahlungsplanungssoftware matRad


Dr. biol. hum. Peter Kletting (Mannheim) für die Entwicklung einer Methode zur Verbesserung des therapeutischen Index für die Radioligandentherapie.


Die Verleihung findet während der feierlichen Eröffnung der gemeinsamen Tagung der Jahrestagung der BIOMEDIZINISCHEN TECHNIK und Dreiländertagung der MEDIZINISCHEN PHYSIK am 10. September 2017 in Dresden statt.